Spediteure bekommen keine Polizeiliche Unterstützung bei Nachlässigkeit bezüglich Ladungdiebstahl
07. Februar 2012Transporteure und Logistikdienstleister, die sich nicht um Kriminalitätsprävention kümmern, brauchen nicht mehr mit dem Einsatz von Polizei und Justiz zu rechnen. Dies sieht eine Initiative des Staatsanwalts für Transportkriminalität, Olav Beckers, vor, so meldet die niederländische Tageszeitung AD heute.
Die begrenzten Fahndungskapazitäten werden ab diesem Frühling für Logistikdienstleister und Transporteure eingesetzt, die sich darum bemühen, Kriminelle zu wehren.
Ladungsdiebstahl und Aufschneiden von Planen bleibt Beckers zufolge ein teures Problem für die Branche. Im Kampf gegen Transportkriminalität werden zwar Ergebnisse verbucht, doch nach Meinung der Staatsanwaltschaft muss die Verantwortung nachdrücklicher bei den Transportfirmen und Logistikdienstleistern selbst liegen.
Vorkehrungen treffen
„Wir haben nun einmal eine begrenzte Fahndungskapazität. Gerade darum muss die Kriminalität von vornherein bekämpft werden. Unternehmer, die sich nachweislich um Kriminalitätsverhütung bemühen, werden demnächst bei der Fahndung bevorzugt behandelt“, so Beckers.
Bedingungen: Die fünf wichtigsten Aspekte
Um für den Einsatz von Polizei und Justiz in Betracht zu kommen, wurden die fünf wichtigsten Bedingungen, denen zu genügen ist, aufgestellt, so meldet das AD heute.
Die Top 5:
1. Wertvolle Ladungen müssen in geschlossenen „Kasten“-Lkws transportiert werden, nicht mehr hinter einer Plane.
2. GPS und Verfolgungssysteme sind einzusetzen.
3. Das Personal muss besser überprüft werden.
4. Lkws müssen nachts an sicheren Orten geparkt werden.
5. Firmen müssen außerdem ihre Planung abstimmen, so dass Lkws nicht schon am Tag vor dem Transport mit ihrer teuren Ladung vollgeladen auf dem Gelände stehen.




